Waldreben, auch Clematis genannt, gibt es vielen verschiedenen Farben und Blütenformen. Sie gehören zur Gruppe der Hahnenfußgewächsen. Etwa 300 Arten kommen weltweit vor. Man findet sie in subarktischen Gebieten genauso wie in den Tropen oder alpinen Höhenlagen. Die heimische Waldrebe findet man vorwiegend an Waldrändern. Zum Gedeihen braucht sie Stützen um Halt für die Ranken zu finden. Daher eignet sie sich ideal zum Beranken von Hecken, Zäunen, Spalieren, Rosenbögen oder unschönen Hauswänden. Für Garten und Balkon gibt es sogenannte Hybriden (Kreuzung zwischen verschiedenen Arten) die oft mehr Blütenhüllblätter haben.
Die richtige Pflege von Pflanzen
Der ideale Pflanzort ist sonnig bis halbschattig, das heißt, die besten Lagen sind die Ost- oder Westseiten. Der Wurzelbereich sollte auf alle Fälle im Schatten liegen, das mögen die Pflanzen. Waldreben sind beliebte Begleiter für Kletterrosen. Dabei sollte bedacht werden, dass die Clematis ein bis zwei Jahre nach der Rose gepflanzt wird, da sie sehr schnell wächst. Dabei ist zu beachten, dass der Boden nicht zu lehmig ist, man sollte hier dann Sand, Kiesel oder ähnliches einarbeiten. Um die Pflanzen richtig wachsen zu lassen ist Staunässe unbedingt zu vermeiden. Auch sollte der Boden keinesfalls sauer und zu trocken sein. Die Waldrebe ist eine sehr durstige Pflanze, regelmäßiges Bewässern ist ein absolutes Muss. Am Besten den Fuß der Pflanze mit Mulch abdecken, damit verhindert man ein Austrocknen der Wurzel. Ab dem zweiten Jahr ist es empfehlenswert, die Pflanze mit organischen Dünger, wie Kompost, zu düngen.
So planzt man Pflanzen richtig ein
Waldreben kann man auch gut in Kübeln auf dem Balkon halten. Allerdings eignet sich nicht jede Sorte dazu. Am besten eine langsam wachsende Sorte und ein nicht zu hoch werdende Art verwenden. Man sollte ein Pflanzgefäß mit mindestens 20 Liter Volumen verwenden, am besten viereckig und es sollte aus Holz, Stein oder Terrakotta bestehen. Plastik eignet sich hierfür nicht so gut. Auch hier ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht und die Füße im Schatten stehen. Im Herbst sollte Frostschutz um die Pflanzgefäße angebracht werden, da die Pflanze etwas frostempfindlich ist. Der Rückschnitt erfolgt bei vielen Waldreben im Frühjahr, bei manchen Sorten im November/ Dezember. Unbedingt beim Kauf der Pflanzen auf die jeweilige Schnittgruppe achten damit man sie richtig pflegen kann.
Bild: panthermedia.net Herbert Esser
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16. Dezember 2011
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