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Laub kompostieren: Anleitung und Nutzen

Haben Sie einen Garten mit Bäumen, so fällt jetzt im Herbst viel Laub. Sie sollten das Laub nicht einfach entsorgen, denn Sie können es noch auf verschiedene Weise verwenden. Empfindliche Pflanzen können Sie zum Schutz vor Frost mit Laub abdecken, ebenso können Sie das Laub kompostieren, um später den Boden mit Kompost zu verbessern.

Wie Sie Laub kompostieren

In der Natur verrottet das Laub, es entsteht wertvoller Kompost. Beim Kompostieren wird das Laub durch Bakterien zersetzt, der Kompost kann im nächsten Jahr für den Garten verwendet werden.
Vielleicht ärgern Sie sich, dass durch das heruntergefallene Laub hässliche Flecken auf den Steinen im Sitzbereich entstanden sind, doch an dieser Stelle gibt es den Kärcher Hochdruckreiniger.
Nicht nur das Laub der Bäume eignet sich zum Kompostieren, denn auch Abfälle von Gemüse, beispielsweise das Kraut der Bohnen, ist zum Kompostieren geeignet. Nicht geeignet ist Laub von

  • Eiche
  • Platane
  • Kastanie
  • Walnuss,

denn es verrottet nur schlecht und setzt während des Verrottungsprozesses viele Gerbstoffe frei. Mit diesen Laubsorten nützen Sie den Pflanzen in Ihrem Garten im nächsten Jahr nicht, denn Sie schaden ihnen sogar, denn dieses Laub enthält keimhemmende Substanzen und kann das Keimen und das Wachstum der Pflanzen verhindern. Zum Kompostieren können Sie einen Komposter im Baumarkt kaufen, doch mit einfachen Mitteln können Sie schnell selbst einen Behälter bauen. Sie benötigen Maschendraht, den Sie zwischen vier im Boden steckenden Pfählen spannen. In diesen so entstandenen Behälter können Sie die Blätter geben.

Plastiksäcke bieten zwar keinen besonders schönen Anblick, doch sie eignen sich ebenfalls für die Kompostierung. Sie müssen in diese Säcke nur große Luftlöcher schneiden und dann das Laub in die Säcke füllen. Die zugebundenen Säcke mit dem Laub lagern Sie bis zum nächsten Frühjahr.

Sie sollten das Laub, das Sie kompostieren wollen, mischen und zerkleinern, denn so haben die Mikroorganismen, die für die Zersetzung verantwortlich sind, eine größere Angriffsfläche. Sie beschleunigen den Verrottungsprozess, wenn Sie feuchtes und trockenes Laub mischen und kleine Zweige sowie fertigen Kompost dazugeben, denn so klebt das Laub nicht zusammen.

Bodenverbesserung durch Kompostierung

Die Pflanzen stellen unterschiedliche Ansprüche an den Bodern, doch viele Pflanzen bevorzugen nährstoffreichen Boden. Kompost liefert viele Nährstoffe und ist für zahlreiche Gemüsepflanzen geeignet, z.B. für Schwarzwurzeln, Bohnen, Porree oder Zwiebeln. Moorbeetpflanzen, zu denen Heidepflanzen, Preiselbeeren, Azaleen oder Rhododendren gehören, bevorzugen ebenfalls Kompost.

Bild: panthermedia.net Miroslawa Drozdowski